Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Feige

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Einem gewählten Mandatsträger anonym zu drohen, ist abscheulich. Es wäre mehr als ärgerlich, wenn der Täter unentdeckt bliebe.

Jemandem anonyme Drohungen zu schicken, ist grundsätzlich erbärmlich und feige. Der selbst ernannte „Vollzugsbeauftragte“ fordert von Ortsbürgermeister Roland Gruschinski, dass er von seinem Amt zurücktreten soll. Das sagt er ihm nicht ins Gesicht – soviel Mut hat er offenbar nicht. Auch sammelt er keine Unterschriften, mit denen er einen Rücktritt mit demokratischen Mitteln eventuell durchsetzen könnte. Nein, er droht einem Mandatsträger, den die Bürger gewählt haben, mit Konsequenzen für ihn und seine Familie. In der letzten E-Mail verspricht er ihm, „ohne Schaden zu bleiben, wenn er zurücktritt“. Das geht gar nicht. In einigen Nachrichten wird von Beteiligten gesprochen, die die Interessen des Schreibers teilen. Sollte es diese wirklich geben, sollten sie den Mut und Verstand aufbringen, diesen kriminellen Unsinn nicht mehr mitzumachen und den „Vollzugsbeauftragten“ zu entlarven. Wenn es sein muss auch anonym.

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