Ulmet Verkauf der Heilig Kreuz Kirche: Es gibt weitere Interessenten

Bevor die Kirche einen neuen Besitzer findet, müssen die Gremien des Bistums einem Verkauf zustimmen.
Bevor die Kirche einen neuen Besitzer findet, müssen die Gremien des Bistums einem Verkauf zustimmen.

Die katholische Pfarrei Kusel hat einen weiteren Schritt in Richtung des geplanten Kirchenverkaufs in Ulmet unternommen. Außerdem gibt es inzwischen neben Ysbrand Hangx, der darin eine Zahnarztpraxis eröffnen will, offenbar noch weitere Interessenten, die die Kirche kaufen wollen.

Die Pfarrei Heiliger Remigius will sich von der Kirche Heilig Kreuz trennen. Der denkmalgeschützte Bau auf dem Bergrücken Rothenhöh aus dem Jahr 1875 ist nach Rammelsbach die zweite Kirche, die die Pfarrei aus Finanznot verkaufen will. Der Rückgang der Kirchenmitglieder sorge für finanzielle Notlagen, gleichzeitig fehlten der Kirche Hauptamtliche, argumentieren die Kirchenvertreter. Es sei zwar schmerzlich, doch es gebe keine andere Wahl, betonen Sprecher der Pfarrei.

Nachdem der Pfarreirat inzwischen einstimmig für eine Profanierung – darunter versteht man die Entweihung der Kirche – stimmte, stellte der Verwaltungsrat einen entsprechenden Antrag an den Speyerer Bischof. Nun müssen noch die Gremien des Bistums zustimmen. Danach wird die Profanierung terminiert. Im Anschluss können Kauf-Interessenten ihre Angebote abgeben. Wie dem Pfarreibrief zu entnehmen ist, haben mittlerweile zwei weitere potenzielle Bieter ihr Interesse signalisiert. Um wen es sich handelt, wurde auf Nachfrage der RHEINPFALZ nicht mitgeteilt.

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