Kusel
Ehemaliges Sportgelände Diedelkopf: Kommt der Campingplatz 2024?
Ermöglichen soll das ein Verbindungsweg. Für das Vorhaben wird von Kosten in Höhe von rund 400.000 Euro ausgegangen, informierte Stadtbürgermeister Jochen Hartloff in der jüngsten Sitzung des Stadtrats. Der Verbindungsweg soll barrierefrei werden, „mit etwas mehr Steigung als ideal“, sagte Hartloff. Man habe überlegt, die Brücke über den Aalbach mehr in Richtung Ruthweiler zu verlegen. Davon sei man jedoch wieder abgerückt, da dies wegen einiger Bäume einen größeren, landespflegerischen Aufwand bedeutet hätte, erläuterte er. Eine Brücke an der Liegewiese des Schwimmbads gibt es bereits. Man wolle prüfen, ob die neue Brücke auf die alten Lager gesetzt werden könne. Ein Förderantrag an das Leader-Programm für ländliche Entwicklung soll für das Bauprojekt noch vor dem Ende des Jahres eingereicht werden.
Ob der Verbindungsweg in jedem Fall errichtet wird, „auch wenn der Campingplatz scheitert“, wollte Stadtratsmitglied Jochen Koch (CDU) wissen. „Ich bin nicht skeptisch, dass wir den Campingpark nächstes Jahr hinkriegen“, sagte Hartloff. Generell sei ein Weg sinnvoll, auch um das Vitalbad an den Radweg anzubinden. Mit Blick auf den geplanten Campingpark betonte der Stadtbürgermeister: „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass es mit dem ins Auge gefassten Investor nicht klappt.“
Gespräche mit möglichem Investor
Vor gut neuneinhalb Jahren ist auf dem Rasenplatz der SG Blaubach-Diedelkopf letztmals regulär der Ball gerollt. Wenige Monate später stand fest, dass die Stadt über das Grundstück verfügen kann. Der Grundsatzbeschluss des Stadtrats, ein Camping-Areal zu errichten, ist inzwischen gut sieben Jahre her. Zuletzt sprach Hartloff Anfang des Jahres beim Ausblicksgespräch mit der RHEINPFALZ sowie beim offiziellen Spatenstich für den Glasfaserausbau im November vergangenen Jahres von laufenden Gesprächen mit einem möglichen Investor – und von der Hoffnung auf einen Campingplatz-Baustart im Jahr 2023.