Vor der Wahl Der Rückkehrer: AfD-Bundestagskandidat Sebastian Münzenmaier im Kurzporträt
Der 35-jährige Sebastian Münzenmaier aus Ober-Olm, geboren in Darmstadt, will im Bundestag bleiben. Vom Wahlkreis Mainz ist er in den Wahlkreis Kaiserslautern gewechselt. Aufgewachsen ist Münzenmaier wiederum in der Südpfalz, wo noch heute Familienmitglieder und Freunde leben. Sein Abitur hat er in Annweiler abgelegt. Nach einigen Semestern Rechtswissenschaften arbeitete er ab 2012 als Versicherungs- und Finanzanlagenfachmann und absolvierte berufsbegleitend ein juristisches Schwerpunktexamen.
„Zu Kaiserslautern habe ich schon immer eine enge Beziehung“, sagt der AfD-Politiker. In seiner Jugend habe er dort viele Wochenenden verbracht. Noch heute gehe er, wenn es denn die Zeit erlaube, gerne ins Fritz-Walter-Stadion. „Die Kreisverbände Kaiserslautern, Kusel und Donnersberg sind auf mich zugekommen – und haben mich gefragt, ob ich bereit wäre, zurück in die Pfalz zu kommen“, sagt er zur Vorgeschichte seines Wahlkreis-Wechsels.
FCK-Fan und Herausgeber eines Magazins
Münzenmaier interessiert sich nach eigenen Angaben seit jeher für Politik. „Ich hatte ursprünglich allerdings nicht vor, selbst in die Politik zu gehen“, berichtet er im RHEINPFALZ-Gespräch. Während seines Studiums trat er in die Partei Die Freiheit ein, die ihm thematisch dann doch zu sehr auf das Thema Islam fixiert gewesen sei. Schließlich habe er sich in der „,Wahlalternative 2013’, dem Vorläufer der AfD“, wiedergefunden. Er habe mitgeholfen, den Kreisverband Mainz der AfD aufzubauen, heute ist er dessen Vorsitzender. Der Politiker gibt seit 2020 ein Magazin heraus. Aktuell ist er täglich auf Terminen im Wahlkreis unterwegs.
In seiner Freizeit besucht Sebastian Münzenmaier nicht nur FCK-Spiele, sondern ist gerne auch im Pfälzerwald unterwegs. Im Bundestag ist der 35-Jährige Mitglied im Ausschuss für Bauen und Wohnen und im Tourismusausschuss.
Wenn ich im Bundestag bleibe, kümmere ich mich um ...
Migration: „Wir werden für Ordnung in der Migrationspolitik sorgen, die Grenzen schließen und alle abschieben, die illegal hier sind oder sich nicht an Recht und Gesetz halten.“
Wohnen: „Wir werden dafür sorgen, dass Bauen und Wohnen wieder bezahlbar wird, indem wir den Bürokratiedschungel lichten und ideologiegetriebene Kosten wie EEG-Umlage, CO 2 -Steuer und Gebäudeenergiegesetz abschaffen.“
Mobilität: „Wir lehnen eine ideologisch motivierte Verbotspolitik, die bestimmte Verkehrsmittel kriminalisiert, ab und sorgen dafür, dass das Verbrennerverbot abgeschafft wird und dass durch die Streichung der CO 2 -Abgabe Autofahren wieder bezahlbar wird.“
Der Wahlkreis 208
Zum Wahlkreis gehören die Stadt Kaiserslautern, der Donnersbergkreis, der Landkreis Kusel und aus dem Landkreis Kaiserslautern die Verbandsgemeinden Enkenbach-Alsenborn, Otterbach-Otterberg und Weilerbach.
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