Kreis Kaiserslautern Zur Sache: Eine kleine Chronik des Mackenbacher Kreisels

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Der sogenannte Mackenbacher Kreisel wurde Ende der 1990er Jahre gebaut, mit der neuen Umgehungsstraße, L356 Richtung Weilerbach und Ramstein-Miesenbach, L369 Richtung Schwedelbach. Starke Belastungen, vor allem durch Materialtransporte vom Schotterwerk in Jettenbach und im Zusammenhang mit den baulichen Erweiterungen auf der Ramstein Air Base, forderten ihren Tribut: Der Belag des Kreisels musste mehrfach ausgebessert werden. Eine größere Sanierung fand dann noch einmal im Januar 2008 statt, informiert der Landesbetrieb Mobilität (LBM). Bei den ersten Planungen der Umgehungsstraße in den 1980er Jahren sei beispielsweise der verstärkte Verkehr durch die Amerikaner noch nicht absehbar gewesen, meint der Kaiserslauterer LBM-Leiter Richard Lutz. Zuerst sei eine Ampelkreuzung vorgesehen gewesen, dann habe man jedoch auf Vorschlag der Verbandsgemeinde Weilerbach einen Kreisel gebaut – wie es mehrere davon im weiteren Verlauf der Straße Richtung Ramstein gibt. 40 Meter Durchmesser, das sei damals Standard gewesen. „Man hat die damals nicht größer gebaut“, erklärt Lutz. Auch seien damals die Erfahrungen bei der Materialwahl – vor allem für Kreisel mit starker Belastung – noch nicht so groß gewesen. Heute habe sich als einzig stabiler Asphaltbelag für die Kreisfahrbahn sogenannter Gussasphalt durchgesetzt. „Auch die Rinnenbordanlagen werden nicht mehr wie früher in Beton ausgeführt, sondern hier werden heute zumeist Klebeborde verwendet“, teilt der LBM mit.

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