Kreis Kaiserslautern Der Wolf im Pfälzerwald

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Mögliche Hinweise wie beispielsweise nach typischer Art getötete und genutzte Wild- und Nutztiere, Fotos oder Kotfunde sollten umgehend über die Großkarnivoren-Hotline des Landes (06306 911 199) gemeldet werden.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich ein Wolf zeigt: nicht nähern, ihn nicht füttern oder versuchen anzufassen. Statt weglaufen, besser stehen bleiben und warten, bis sich der Wolf zurückzieht. Langsam rückwärts gehen, um selbst den Abstand zu vergrößern. Auf sich aufmerksam machen – laut ansprechen, in die Hände klatschen, mit den Armen winken. Hunde bei sich behalten und anleinen.

Sofern sich ein Wolf nachweislich etabliert hat, kann das Land ein Präventionsgebiet ausweisen. Hier können Weidetierhalter vom Land eine Förderung zur Ergreifung von wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen erhalten. Förderanträge können dann beim Kluwo gestellt werden. Gefördert werden können unter anderem Elektrozäune, die Aufrüstung der Zäune, Einsatz von Herdenschutzhunden. Förderfähig sind Weidetierhaltende im Haupterwerb tätige landwirtschaftliche Betriebe aber auch Privatpersonen. Für Schafe, Ziegen, Gatterwild, Lamas, Alpakas und unter einjährige Rinder und Equiden kann eine Förderung in Anspruch genommen werden.

Sofortmaßnahmen für die Unterbringung von Nutztieren können sein: Allseits geschlossene, straff gespannte, intakte und bodenabschließende Weidezäune; Gewässer und Gräben auskoppeln; nächtliches Einstallen oder nächtliches Sichern mit Elektrozaun.

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