Zur Sache
Das Trippstadter Genressourcenzentrum
Das Zentrum wurde 2010 als Teil der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft gegründet. Eine Aufgabe ist die Bereitstellung von hochwertigem, herkunftsgesichertem Saatgut für Baumschulen und Handel. Geerntet werden darf nur in zuvor zugelassenen, registrierten Baumbeständen.
2020 hat das Zentrum über 40 Tonnen Rohsaatgut geerntet. 2018 wurde mit 53 Tonnen die bisherige Rekordernte eingefahren. Die durchschnittliche Ernte der letzten 15 Jahre liegt bei 19 Tonnen Rohsaatgut. Ist nicht ausreichend Saatgut vorhanden, dann wird auf die Ernte aus einem Herkunftsgebiet mit ähnlichen Merkmalen zurückgegriffen. Das kann unter anderem Baden-Württemberg sein.
Vor 2010 hat die Samenklenge in Elmstein mehr als 100 Jahre lang herkunftsgesicherte Baumsamen geliefert.
