Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Zäsur, aber kein Wendepunkt

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Das erste Unternehmen zieht wieder weg. Der Erfolgsgeschichte tut das keinen Abbruch.

Am Anfang schien es wie eine Katastrophe, dann aber wurde die plötzliche Schließung der Mobil-Oil-Raffinerie Wörth 1995 zum Beginn einer Erfolgsgeschichte. Die Stadt übernahm das 120-Hektar-Gelände und verwandelte es in ein blühendes Industriegebiet. 2015 zog als letzter Betrieb die „Pfälzer Erfrischungsgetränke“ in den Oberwald. Wo einst die Raffinerie rund 330 Menschen beschäftigt hatte, arbeiteten seitdem rund 1000 Menschen.

Anfang 2023 zieht mit dem Thyssen-Krupp Metallcenter der erste Betrieb wieder ab. Brach liegen wird die Fläche deshalb sicher nicht. Ob darauf später mehr oder weniger Menschen als zuvor arbeiten, wird man sehen. In dieser Hinsicht wird die Erfolgsgeschichte aber sicher nicht zuende sein. Eine Zäsur wird es aber dennoch sein: Beim Verkauf der Grundstücke hatte die Stadt die Unternehmen nach strengen Kriterien ausgewählt. Hohe Wertschöpfung und sichere Arbeitsplätze waren die Ziele. Jetzt hingegen wird die Stadt nur Zuschauer sein. Es wird Zeit für das neue Industriegebiet an der A 65.

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