Kommentar Werbung für reales Zusammensein

Natürlich sind die inzwischen über 15.000 Video-Aufrufe für die Beiträge der BiKaGe eine stolze Nummer, über die man sich freuen darf. Denn der Verein zeigt damit seinen Mitgliedern und Freunden, dass er noch da ist.
Dass damit der Phantomschmerz über die ausgefallene Kampagne entscheidend abgemildert werden kann, darf allerdings nicht erwartet werden. Und das ist auch gut so.
Denn je öfter sich die Menschen die Konserven anschauen, desto bewusster wird ihnen werden, was alles fehlt. Daher ist und bleibt die allerorten zu beobachtende Online-Offensive weniger ein Triumphzug für digitale Einsamkeit.
Sondern vielmehr die pure Werbung für das reale Zusammensein und die Kraft einer gemeinsamen erlebten Fastnacht.
