Kreis Germersheim RHEINPFALZ Plus Artikel Verstärkerbusse: Schüler sollen gezählt werden

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Nachdem alle Schüler in die Klassenzimmer zurückgekehrt sind, berichten Eltern in den sozialen Medien wieder von überfüllten Schulbussen. Auch auf der Facebook-Seite des Landkreises kommentieren Väter und Mütter die aus Ihrer Sicht unbefriedigende Situation auf einigen Linien. „Es gab Anfragen zu den Linien 595 und 598 von Wörth nach Rülzheim und Rülzheim nach Germersheim“, so die Kreisverwaltung auf RHEINPFALZ-Anfrage. Die Verwaltung habe hierbei auf die bestehenden Stadtbahnverbindungen verwiesen. Auf diesen Strecken seien zudem Zählungen von den Busunternehmen veranlasst worden. Wegen des Busfahrer-Streiks seien Zählungen diese Woche aber nicht möglich gewesen.

15 Verstärkerbusse sind derzeit unterwegs. Das sind zwei mehr als noch vor der Rückkehr aller Schüler in den Präsenzunterricht. Das Land hat diese Zusatzbusse erstmals im September 2020 eingesetzt, um das Gedränge auf problematischen Linien zu entzerren und die Corona-Ansteckungsgefahr zu mindern. Sie fahren den regulären Bussen unmittelbar hinterher und bieten laut Kreis fast doppelt so viele Sitzplätze. Der Kreis appelliert an die ei Schüler sich gleichmäßig auf die Busse zu verteilen.

Auf die Frage, ob es Möglichkeiten gibt, weitere Zusatzbusse zu bestellen, verweist der Kreis aufs Land. „Die Zusage läuft nur bis zu den Sommerferien.“ Landrat Fritz Brechtel und Schuldezernent Christoph Buttweiler basteln derzeit an einem Schreiben ans Ministerium, damit die Verstärkerbusse auch im neuen Schuljahres weiterrollen. Beide hatten im Herbst die Option eines gestaffelten Unterrichtsbeginns ins Spiel gebracht, um den Schülertransport zu entzerren. Sie scheint vom Tisch: „Diese Möglichkeit wurde von den Schulen abgelehnt.“ Der Kreis könne diese Entscheidung zudem nicht treffen.

Die landesweiten Streiks im privaten Busgewerbe, die seit Montag laufen, betreffen die Linien 590, 592 und 599 sowie 546, 547, 548, 549, 593, 594 und 598. „Auf diesen Linien kommt es zu Verspätungen und Fahrtausfällen. Die Schulen wurden sofort von der Kreisverwaltung benachrichtigt.“

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