Wörth Unfallbeteiligter schwebt nicht mehr in Lebensgefahr
Nach dem Verkehrsunfall eines 18-Jährigen am frühen Donnerstagmorgen auf der Kreisstraße 15 bei Wörth teilte die Polizei am Freitag ergänzend mit, dass die Verletzungen eines Unfallbeteiligten schwerer sind als zunächst angenommen: Er liegt nun schwer verletzt im Krankenhaus. Die Verletzungen des anderen Unfallbeteiligten sind nicht mehr lebensgefährlich, aber er befindet sich noch im Krankenhaus. Am Donnerstag, 6.20 Uhr, befuhr ein 18-jähriger Fahranfänger die K 15 von Schaidt kommend in Richtung Langenberg. Etwa 800 Meter vor der Minfelder Kreuzung setzte der Fahrer zum Überholen von mehreren Fahrzeugen an. Die Sicht war laut Polizei zu diesem Zeitpunkt stark durch Nebel eingeschränkt. Während des Überholvorgangs übersah der junge Fahrer ein entgegenkommendes Auto. Es kam zum Zusammenstoß in dessen Folge der 18-jähriger Mercedes-Fahrer und der 22-jährige Peugeot-Fahrer schwer verletzt wurden. Die Rettung des Peugeot-Fahrers gestaltete sich durch die starken Deformierungen schwierig. Als Grund für das riskante Überholmanöver gab der Fahrer Zeitdruck auf dem Weg zur Arbeit an. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde beschlagnahmt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von schätzungsweise 10.000 Euro.
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor Gefahren im Straßenverkehr im Herbst. Bedingt durch nasses Laub, feuchte Straßen und Sichtbeschränkungen durch Nebel kann es immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen kommen. Zeitdruck und riskante Fahrweisen haben dann meistens eine fatale Folge und können die Gesundheit gefährden. Also früher starten und dann entspannter und langsamer fahren.