Kreis Germersheim
Selbstbedienungsladen „Yobsti“ bald an neuem Standort
Ein Selbstbedienungsladen für Lebensmittel aus der Region, gerne in einem Container: Das ist das Konzept der „Yobsti“-Filialen der Mannheimer Firma „Yobst“. Dabei tritt Yobst nicht als Händler auf, sondern als Vermittler, der den Erzeugern gegen eine Provision Infrastruktur zur Verfügung stellt. Der Zutritt erfolgt gegen Eingabe einer Bankkarte und endet mit der Bezahlung per Karte. Das erste solche Geschäft wurde im April 2024 in Kandel eröffnet, in einem ehemaligen Frachtcontainer auf dem Parkplatz des Adamshofs.
Bald darauf folgten noch weitere „Yobsti“-Eröffnungen in Schwanheim und Knittelsheim, geplant ist laut Unternehmens-Homepage auch ein Standort in Philippsburg - Huttenheim. Doch der „Yobsti“ in Kandel ist seit Ende April dieses Jahres schon wieder geschlossen. In den sozialen Medien sieht man auch, warum: Der Container wurde mit einem Kran auf einen Transporter gepackt und in das zirka 30 Kilometer entfernte Völkersweiler gebracht. Dort wurde Mitte August Eröffnung gefeiert.
Für Kandel hat das Unternehmen andere Pläne: „Wir haben uns entschieden in die Stadtmitte umzuziehen, um für unsere Kunden besser erreichbar zu sein“, teilte ein „Yobst“-Sprecher auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. Der neue Standort werde sich in der Hauptstraße 97 in einem Ladenlokal befinden, der Eröffnungstermin werde in den kommenden Wochen bekanntgegeben.
Dabei soll sich das Angebot deutlich vergrößern, kündigte der Sprecher an. Insgesamt sollen dann über 1000 Produkte im Sortiment verfügbar sein, neu dazu komme Handelsware. Und was waren bislang die Bestseller in Kandel? „Besonders die Metzgerware von Kieffer und die Schokoküsse von Trauth erfreuen sich großer Beliebtheit“, so der Sprecher.