Kreis Germersheim Schülertransport: Gemeinderat ärgert sich über Viabus

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WESTHEIM. Die erneuten Probleme bei der Schülerbeförderung durch die BRH Viabus GmbH Speyer haben auch im Westheimer Gemeinderat für Empörung gesorgt. Wie berichtet, haben sich im Januar zwei Busfahrer auf dem Weg zur IGS Rülzheim verfahren – und einer davon hat auf der Bundesstraße 35 zwischen Rheinsheim und Huttenheim gewendet.

Karin Hodapp (CDU) forderte Inge Volz (SPD) auf, ihr Gewicht als Ortsbürgermeisterin einzubringen: „Da musst du aktiv werden“, sagte Hodapp mit Verweis auf die Fürsorgepflicht Bürgern, also auch Kindern gegenüber. Wenn sich eine Bürgermeisterin einmische, klinge das anders als wenn Bürger das täten, „Müller oder Maier sich melden“, meinte die CDU-Frau. Und fügte an: „Das ist nicht bloß eine Sache der Kreisverwaltung oder der Verwaltung. Auf die verlass` ich mich sowieso nicht mehr.“ Volz sagte: „Es ist schlimm, wenn ein Busfahrer nicht mehr weiß, wo er hinzufahren hat. Ich finde das unmöglich.“ Sie betonte, dass der Kreis Germersheim für die Angelegenheit zuständig sei. Und sie sagte, dass das Thema Verkehr den Geschäftsbereich des Westheimer Beigeordneten Otto Hoffmann (CDU) betreffe. Hoffmann bestätigte: „Auftraggeber ist der Kreis. Und der Vorfall wird ja bearbeitet.“ Falls weiter Probleme aufträten, müsse sich der Kreis überlegen, ob er den Vertrag mit Viabus kündige und ein anderes Unternehmen beauftrage: „Das ist aber nicht so einfach“, so Hoffmann. Ein Bürger, dessen Frau beim Kreis für die Schülerbeförderung zuständig ist, erzählte, dass „heftige Beschwerden seitens der Eltern“ eingegangen seien: „Das Telefon stand nicht mehr still.“ Und weiter: „Es ist heftiger Tobak, dass Fahrer unterwegs sind, die überhaupt keine Ortskenntnis haben.“ (nti)

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