Kommentar Rheinbrücke: Pendler können nicht ausweichen

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Die großen Unternehmen werden nicht die Leidtragenden sein, wenn die Straßenbrücke Wörth/Karlsruhe ausfällt.

Es ist zunächst banal: Es gibt keine 100-prozentige Sicherheit, aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Rheinbrücke von einem Schiff umgestoßen wird, geht gegen Null. Viel größer ist das Risiko, dass die Fahrbahn bei einem Unfall auf der Brücke stark beschädigt wird. Tanklaster fahren genug darüber.

Leidtragende werden dann übrigens nicht die großen Betriebe sein: Wenn die Lastwagen wegen einer Sperrung Umwege fahren müssen, organisieren die Speditionen ihre Strecken neu und preisen das ein. Und wer zum Einkaufen und Ausgehen in die Stadt will, ist dann schneller in Mannheim. Den Pendlern bleibt nur eines: der lange Umweg über Germersheim. Denn die Stadtbahnen sind heute schon voll.

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