Wörth RHEINPFALZ Plus Artikel Regelmäßig Sommerbühne und zentrales Fest

Soll künftig regelmäßig aufgebaut werden: die Wörther Sommerbühne.
Soll künftig regelmäßig aufgebaut werden: die Wörther Sommerbühne.

Die Sommerbühne soll ein fester Bestandteil des jährlichen Wörther Kulturkalenders werden. Das beschloss der Kulturausschuss auf Vorschlag des Beigeordneten Rolf Hammel (SPD). Die Entscheidung fällt im Stadtrat.

Ebenfalls regelmäßig – vielleicht alle zwei, drei Jahre – soll ein „großes zentrales Fest“ gefeiert werden, so die Formulierung von Klaus Ritter (CDU): „Das ist der richtige Weg.“ Zur Kritik an der ersten Auflage unter dem Titel „Staycation“ merkte Tilmann Köhler (Grüne) an: „Die Vereine haben das gut angenommen, vor allem junge Leute. Leider war das Fest wegen Corona nicht gut besucht.“ Auch Ritter appellierte, man solle sich vom geringen Zuspruch im letzten Jahr nicht entmutigen lassen.

Mit Blick auf die Zahlen war dieser Appell durchaus angebracht: Bei den fünf Veranstaltungen der Sommerbühne im Juni/Juli 2021 wurden insgesamt 2157 Plätze angeboten aber nur 546 Karten verkauft. Das ergibt eine durchschnittliche Belegung von 25,3 Prozent. Bei der Bewertung dieser Zahlen müssen aber pandemiebedingte Besonderheiten berücksichtigt werden. So mussten wegen der Abstandsregeln viele Plätze frei gehalten werden. In der Folge war das Sunset-Konzert Mitte Juni mit 154 Besuchern bei 329 Plätzen schon beinahe ausverkauft. Bei allen anderen Konzerten (82 bis 118 Besucher) war hingegen noch deutlich Luft nach oben: Aber auch hier darf davon ausgegangen werden, dass viele Interessenten mit Blick auf Corona lieber zuhause blieben.

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Ob und in welcher Form die Terrassenkonzerte fortgeführt werden, ist noch offen. Sie fanden in Gaststätten statt, die Stadt übernahm die Gagen – als Förderung für die Künstler und die Gastronomen zugleich, so der Beigeordnete Hammel. Ob das so fortgeführt werden kann, sei noch nicht entschieden.

Weil die Corona-Lage weiter unübersichtlich bleibt, soll auch im Kulturfrühling das Abonnement ausgesetzt werden. Stattdessen soll ein Rabattsystem eingeführt werden: Für jede weitere Veranstaltung nach der ersten zahlt der Käufer drei Euro weniger. Der Kulturausschuss stimmte diesem Vorschlag zu. Ansonsten reichen die Planungen schon bis ins Frühjahr 2023, vorgesehen sind unter anderem drei Konzerte der Deutschen Staatsphilharmonie.

Miroslav Nemec auf der Wörther Sommerbühne.
Miroslav Nemec auf der Wörther Sommerbühne.
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