Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Pools und Äcker

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Eine engere Kontrolle der landwirtschaftlichen Beregnung ist möglicherweise nur ein erster Schritt.

Zwei Dinge sind sicher: Erstens, der Wasserverbrauch steigt. Zweitens, der Grundwasserstand sinkt, weil es weniger regnet. In der Folge wird der Trinkwasservorrat kleiner.

Wenn das Trinkwasser knapp wird, wäre das aber schnell fatal. Und aus einem wolkenlosen Himmel kann auch der beste Regenmacher kein Wasser zaubern. Die einzige Stellschraube, an der wir drehen können, ist der Verbrauch.

Beim Umgang mit der Ressource „Wasser“ markieren die Pools in immer mehr Gärten nur die (vorläufige) Spitze einer längeren Entwicklung. Aber nicht nur in Privatgärten, auch in der professionellen Landwirtschaft wird wegen des Klimawandels immer mehr Wasser gebraucht.

Wobei es zwischen Pools und Ackerbau einen wichtigen Unterschied gibt: erstere sind überflüssiger Luxus, Nahrungsmittel nicht. Wer die Kontrolle der Landwirte befürwortet – und dafür gibt es gute Gründe – darf sich also nicht beschweren, wenn es irgendwann auch die privaten Haushalte trifft.

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