Kandel Neues Bundespolizeirevier: Großes Interesse an Blick hinter die Kulissen (mit Bildergalerie)

Tag der offenen Tür im neuen Bundespolizeirevier.
Tag der offenen Tür im neuen Bundespolizeirevier.

Gewahrsamszelle, Fahrzeuge, Polizeiausrüstung: Beim Tag der offenen Tür gab es im neuen Bundespolizeirevier Bienwald viel zu sehen.

Das neue Bundespolizeirevier Bienwald wurde im Juni bezogen. Dabei hatte sich der eigentliche Umzug über vier Tage erstreckt, die Vor- und Nacharbeiten dauerten zudem etwa drei Wochen, erläuterte eine Sprecherin der Bundespolizei gegenüber der RHEINPFALZ. Vorbereitung und Planung hatten indes mehrere Monate gedauert. Schließlich mussten alle Bundespolizisten ununterbrochen arbeitsfähig sein. „Arbeitsplätze zur Sachbearbeitung und der Raum für den Erkennungsdienst wurden innerhalb weniger Stunden abgebaut und wiederaufgebaut“, so die Sprecherin.

Beginn einer Führung mit Polizeihauptkommissar Christian Ollhoff.
Beginn einer Führung mit Polizeihauptkommissar Christian Ollhoff.
Ein Blick in ein Fahrzeug.
Ein Blick in ein Fahrzeug.
Auch die Ausrüstung konnte im Detail betrachtet werden.
Auch die Ausrüstung konnte im Detail betrachtet werden.
Die Tür zum Gewahrsamsraum.
Die Tür zum Gewahrsamsraum.
Blick in den Gewahrsamsraum.
Blick in den Gewahrsamsraum.
Bei der Führung ging es auch in die Büros.
Bei der Führung ging es auch in die Büros.
Der Raum für erkennungsdienstliche Behandlung.
Der Raum für erkennungsdienstliche Behandlung.

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Da der Standort direkt an der Grenze zu marode geworden war, wurden seit August 2018 die Räume der Bundespolizei Bad Bergzabern für die Waffenschränke genutzt. Mit den Polizistinnen und Polizisten sind nun auch diese Waffenschränke in das neue Revier umgezogen.

Wie viele Frauen und Männer nun genau im Revier Bienwald ihren Dienst verrichten, wird aus einsatztaktischen Gründen nicht verraten. Nur so viel: „Die Größe des Gebäudes wurde anhand eines Personalschlüssels gemäß des Organisations- und Dienstpostenplans der Bundespolizei für den Dienstort Kandel konzipiert und ausgelegt“, so die Sprecherin. Das Gebäude sei bei weiterem Personalaufwuchs theoretisch mit einem weiteren Stockwerk erweiterbar

Dabei seien vor dem Hintergrund der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen „zeitgemäße Arbeitsbedingungen und eine adäquate technische Ausstattung für professionelle Polizeiarbeit zuträglich“, heißt es von der Bundespolizei. Dazu gehörten auch eine „verlässliche bauliche Grundlage sowie die Verlegung der Dienststelle auf deutsches Hoheitsgebiet“. Am vorherigen Standort auf der sogenannten Zollplattform hatte sich das Gebäude auf französischem Hoheitsgebiet befunden.

Da dieses Gebäude schließlich immer mehr Mängel aufwies, seien auch Auszubildende eher abgeschreckt worden, hatte damals ein Vertreter der Gewerkschaft kritisiert. „Berufsinteressierte bewerben sich zentral über die offizielle Karriereseite der Bundespolizei. Es ist nicht möglich sich bei einzelnen Dienststellen der Bundespolizei zu bewerben“, heißt es dazu von der Sprecherin, die gleichzeitig betont: „Kolleginnen und Kollegen verrichten gerne ihren Dienst in der neuen Dienststelle und die Besetzung von Dienstposten in Kandel stellt keine Herausforderung dar.“

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