Kommentar
Mehrheit ist mit Arbeit des Bürgermeisters zufrieden

Das Wahlergebnis ist nicht wirklich eine Überraschung. Matthias Schardt (CDU) wurde mit 89,5 Prozent der Stimmen als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rülzheim wiedergewählt. Vergleichbar mit dem Wahlergebnis aus 2014 ist dieses nur bedingt, weil er diesmal keinen Gegenkandidaten hatte. Doch zeigt das aktuelle Ergebnis, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten, die zur Wahl gingen, mit seiner Arbeit zufrieden sind. Und obwohl er keinen Gegenkandidaten hatte, gab es einen Wahlkampf – coronakonform mit Videokonferenzen und Podcasts sowie öffentliche Termine – bei denen Bürger immer die Möglichkeit hatten nachzufragen. Schardt hat in seiner achtjährigen Amtszeit vieles angestoßen. In den Beginn seiner ersten Amtszeit viel die erste Flüchtlingskrise, durch die er besonnen die Verbandsgemeinde geführt hat. Und das immer zusammen mit den Ortsbürgermeistern und vielen Helfern. Es war eine echte Zusammenarbeit. Diese Erfahrung kommt ihm nun bei der erneuten Flüchtlingswelle zugute. Die vergangenen zwei Jahre standen unter dem Zeichen des Coronavirus. Mehr als einmal machte er deutlich, wie sehr das Gemeinwesen, das Vereinsleben als Rückgrat der Dörfer, darunter leidet. Das Gemeinwesen am Leben zu halten ist eines seiner Ziele. Und das wird vielleicht honoriert.
