Kreis Germersheim RHEINPFALZ Plus Artikel Lehrer müssen auf Impfung warten

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Rund 5800 zusätzliche Impfdosen hat das Land für Bürger im Kreis Germersheim zugesagt. Die Lehrer der weiterführenden Schulen gehen allerdings erstmal leer aus.

Zusätzliche Impfdosen waren Teil des 5-Punkte-Plans, in dem Landrat Fritz Brechtel (CDU) Unterstützung vom Land bei der Bekämpfung der Pandemie angefordert hat. „Leider gab es keine Zusage auch Lehrkräfte und Schulpersonal der weiterführenden Schulen rasch zu impfen“, teilen Brechtel und Schuldezernent Christoph Buttweiler (CDU) mit. Diese Priorisierung hätte für mehr Sicherheit an den Schulen sorgen sollen. Grundschullehrer können sich bereits impfen lassen. Das Land habe seine Absage damit begründet, dass die Forderung der Impfverordnung des Bundes widerspreche. „Wir wissen, dass dies in Baden-Württemberg und auch in Frankreich anders gehandhabt wird“, so Brechtel. Er werde „dranbleiben“ und „die Forderung aufrechterhalten“.

Die zusätzlichen Impfdosen beschleunige das Impfverfahren im Kreis, sagte Buttweiler am Mittwoch. Menschen der Risikogruppen 1 (Über-80-Jährige, Heimbewohner und Pflegekräfte, Klinikpersonal) und 2 (Über-70-Jährige, Erzieher und Grundschullehrer) könnten jetzt deutlich früher geimpft werden als geplant. Schon in der kommenden Woche könnten die Kapazitäten im Impfzentrum Wörth auf bis zu fünf Teststraßen vergrößert werden. „Das Land wird die zusätzlichen Impftermine den betreffenden Personen baldmöglichst zusenden“, so Brechtel.

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