Wörth Kahlschlag an der Haltestelle

Nur die Baumstümpfe schauen noch aus dem Boden.
Nur die Baumstümpfe schauen noch aus dem Boden.

Im Bereich Mozartstraße wurde entlang der Bahnlinie ein breiter Streifen Wald gefällt. Kein schöner Anblick. Aber nächstes Jahr soll alles wieder grün sein.

Wer von der Mozartstraße Richtung Haltestelle Mozartstraße schaut, sieht derzeit vor allem eines: nördlich der Gleise sind die Bäume weg. Ein Kahlschlag wie aus dem forstwirtschaftlichen Bilderbuch der 50er-Jahre. Förster machen heute so etwas nicht mehr. Ein kleiner Teil der Fläche gehört zwar der Stadt, letztlich verantwortlich für die Abholzung gegenüber der Haltestelle ist aber die Bahn, so die Stadtverwaltung auf Anfrage der RHEINPFALZ.

Verantwortlich ist die Bahn

„DieAbholzung ist eine Verkehrssicherungsmaßnahme“, so die Stadtverwaltung. Die Einschätzung, was hierfür notwendig ist, liege entlang der Strecke allein in der Kompetenz der Bahn. Die Stadtverwaltung reagiere da nur. „Die Bahn hat – als Konsequenz aus den erheblichen Sturmschäden in den letzten Jahren – eine rigidere Politik als zu früheren Zeiten“, so die Stadtverwaltug: „Generell versucht die Bahn, die Freihaltekorridore entlang der Trassen zu verbreitern.“

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Bald wieder zwei, drei Meter hoch

Das Holz aus dem Kahlschlag werde als Brennholz vermarktet, so die Stadtverwaltung weiter. Eine Neuaufforstung sei nicht nötig: Es handele sich größtenteils um Aspen, Robinien und Erlen und damit um Baumarten, die sich durch Stockausschläge vermehren. „Man kann also sagen das die Bäume weiterhin durch Ihr Wurzelwerk leben“, so die Stadtverwaltung: „Das wird man dann nächstes Jahr sehen können wenn sie wieder bis zu zwei oder sogar drei Meter Höhe austreiben.“ Derzeit habe die Stadt keine Informationen über weitere geplante Verkehrssicherungsmaßnahmen der Bahn.

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