Kommentar Haushaltspolitik: Ein denkwürdiger Abend

Wie kommt Geld ins Stadtsäckel? Diese Frage beschäftigt auch den Kandeler Stadtrat.
Wie kommt Geld ins Stadtsäckel? Diese Frage beschäftigt auch den Kandeler Stadtrat.

Die Entscheidung des Stadtrats hatte Signalwirkung. Und alle drei Bürgermeisterkandidaten waren dabei.

Haushaltspolitisch vernünftig war die Entscheidung des Kandeler Stadtrats, erst einmal auf den Verkauf des Kulturzentrums zu verzichten, sicher nicht. Aber die Abstimmung hatte Signalwirkung.

Zum einen in Richtung der gebeutelten städtischen Angestellten, die im Arbeitsalltag erleben, was ein nicht genehmigter Stellenplan bedeutet und nun hoffen können, dass der neue Plan zügiger durchgeht. Zum anderen zeigte sich, dass die schwarz-grün-gelbe Jamaika-Koalition wohl nicht mehr existiert. Aber es CDU und SPD konnten sich einigen – ein Ausblick auf die Zeit nach der Wahl?

Ein denkwürdiger Abend, den alle drei Bürgermeisterkandidaten miterlebten, wenn auch in unterschiedlichen Rollen: Der erste Beigeordnete Michael Gaudier (CDU) führte durch die Sitzung. Ludwig Pfanger (Freie Wähler) war als Ratsmitglied wie üblich harter Kritiker. Und SPD-Kandidat Hans Hruschka saß im Publikum.

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