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Für Schließungen gibt es viele Gründe. Doch ohne Kundschaft kann kein Laden überleben.

Erst hat das Restaurant „Diverso“ coronabedingt geschlossen, dann schloss die Zweigstelle der Sparkasse ihre Türen – warum auch immer – und jetzt macht das seit 26 Jahren bestehende Geschäft „Tee & Mehr“ in der Ottstraße zu. Der Hauptgrund ist wohl die Pandemie, da seit Beginn dieser Zeit etwa 35 Prozent der Kunden weg gefallen sind. Dazu kommt nach Meinung der Geschäftsführerin auch der Umbau der Ottstraße, der seit vielen Jahren angestrebt und endlich durchgeführt wird. Aber da ist dann auch die Bequemlichkeit vieler Leute, die mit dem Auto direkt vor die Tür fahren wollen anstatt ein paar Schritte zu Fuß zu gehen, denn Parkplätze sind in der Umgebung genügend vorhanden. Dagegen fährt man vielleicht auch lieber mit dem Auto zu den Supermärkten oder in die Städte und läuft dort in die Fußgängerzonen. Die Folgen sind wie in der Ottstraße klar: Geschäfte schließen. Deshalb sollte sich mancher den Appell von Verena Borger-Cambeis zu Herzen nehmen.

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