Kommentar Gute Prognosen

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Anhand der aktuell verfügbaren Verkehrsdaten lassen sich frühere Prognosen überprüfen. Für die 2. Rheinbrücke wurden etliche erstellt.

Die aktuellen Verkehrszahlen bestätigen in den Grundzügen die Verkehrsprognosen, die um 2010 im Zusammenhang mit der Planung der 2. Rheinbrücke entwickelt wurden. Ausschlaggebend für die Beurteilung ist hierbei der „Null-Fall“ der Prognosen, der unterstellt, dass sich bis zum Prognose-Zeitpunkt nichts Wesentliches am Verkehrsnetz ändert. Die Planer nennen das auch: „Fortschreibung im Bestand“.

Ausgehend vom „Null-Fall“ wird dann berechnet, wie sich Veränderungen wie der Bau einer 2. Brücke auswirken. Dieser „Null-Fall“ ist eingetreten: Weder die „Bienwald-Autobahn“ noch die Zweite Rheinbrücke sind gebaut. Für 2025 erwarteten die Prognosen im „Null-Fall“ auf der A65 bei Kandel zwischen 48.800 und 49.060 Fahrzeuge, gezählt wurden 2019 44.100. Beim Grenzübergang Neulauterburg (Bienwald-B-9) liegen die Schätzungen zwischen 9260 und 10.400 Autos, faktisch waren es 2019 11.140.

Das bedeutet: Die Abweichungen dürften sich im Bereich um 10 Prozent einpendeln. Das ist nicht schlecht.

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