Südpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Gelbe Säcke : Lieferengpässe können andauern

Den italienischen Herstellern fehlt Plastikgranulat zur Produktion der Säcke.
Den italienischen Herstellern fehlt Plastikgranulat zur Produktion der Säcke.

Das Problem mit den Lieferengpässen für Gelbe Säcke kann vielleicht noch eine Weile andauern. Das teilte das zuständige Unternehmen auf Anfrage mit.

Am Mittwoch hatte die Kreisverwaltung Germersheim über die Engpässe bei den Gelben Säcken informiert. Diese könnte noch eine Weile bestehen. Das sagte nun Nicolas Braun, Disponent bei Süd-Müll, ein Unternehmen der Willersinn-Gruppe in Heßheim. Dieses ist für die Abfuhr der Wertstoffsäcke des Dualen Systems Deutschland in der gesamten Südpfalz zuständig.

„Im März haben wir die Säcke für Mai bestellt“, sagt Braun. Bis jetzt seien diese noch nicht geliefert. „Das ist eine Katastrophe.“ Die Hersteller in Italien hätten ihrerseits Lieferengpässe: Denn ihnen fehlt dem Süd-Müll-Disponenten zufolge „Granulat für die Herstellung der Gelben Säcke und Kartons für die Verpackung“. Er könne nicht sagen, wann die Säcke geliefert werden.

Haushalte, die keine Gelben Säcke mehr erhalten haben oder keine mehr besitzen, können als Alternative an den Abfuhrtagen ihren Wertstoff-Müll in durchsichtigen Plastiksäcken an den Straßenrand stellen. Braun weist darauf hin, dass nur durchsichtige Plastiksäcke von den Mitarbeitern des Abfuhrunternehmens mitgenommen werden dürfen. Diese müssen erkennen können, welche Art von Müll in den Säcken ist.

Die Kreisverwaltung wird auf ihrer Homepage unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft informieren, wenn die Wertstoffsäcke wieder lieferbar sind.

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