Kreis Germersheim Friedhof wird saniert

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Der erste Bauabschnitt für die Friedhofssanierung kann ausgeschrieben werden, da das Land einem vorzeitigen Beginn zustimmte, obwohl der Zuschuss noch nicht endgültig bewilligt ist. Der Rat stimmte den Planungen zum ersten Bauabschnitt zu.

Die Vorplatzgestaltung wurde noch einmal neu überarbeitet. Die Fläche schien dem Rat zu groß. Planerin Bettina Krell skizzierte drei Varianten. Jetzt soll der Vorplatz mit freien Elementen etwas gegliedert werden, einem größeren, bodenebenen Pflanzbeet, ein noch größeres Hochbeet mit Graniteinfassung und gegebenenfalls Sitzflächen. Zudem wird das Pflaster auf dem Platz getauscht. Das Betonpflaster mit Natursteinvorsatz wird in dunkelgrau / anthrazit gelegt, die Wege in Betonpflaster in Färbung Muschelkalk (gelb/grau/anthrazit gefärbt), also umgekehrt zur vorherigen Planung. Am Hallenvorplatz werden drei Brunnen aufgestellt, die aber nicht frostsicher sind. Auf ein großes Eintauchbecken wird verzichtet, da dieses aufwendig zu pflegen ist, so Krell. Die Brunnen werden auf Bestellung gebaut und haben acht Wochen Lieferzeit. Die Baukosten betragen für Bauabschnitt 1 262.000 Euro, die Gesamtkosten 570.000 Euro. Auch mit der Sanierung des Weyererwegs (36.000 Euro), einem Wirtschaftsweg, kann vor Bewilligung des Zuschusses begonnen werden. Bewilligt werden wohl 75 Prozent, allerdings ohne Planungskosten. Somit muss die Gemeinde rund 8000 Euro für einen Planer bezahlen, der jetzt beauftragt wurde. Matthias Ditscher (CDU) merkte an, dass die Arbeiten eigentlich von jeder Baufirma ausgeführt werden könnte, aber dann gebe es eben keine Zuschüsse. Der Gemeinderat beschloss, die betreuende Grundschule weiter anzubieten, obwohl sich das Defizit verdoppelt hat. Die Betreuung läuft von 7.30 bis 8 Uhr und 12 bis 16 Uhr. Im Moment nutzen 16 Schüler das Angebot. Die Eltern müssen 80 Euro im Monat zahlen, wobei zwei Monate im Jahr frei sind. Das Defizit beträgt rund 20.000 Euro, das die Gemeinde ausgleichen muss. 2016/17 waren es noch 27 Kinder, deshalb habe es bei etwa gleichen Kosten „nur“ ein Defizit von rund 10.000 Euro gegeben, so Bürgermeister Michael Detzel (CDU). Obwohl die Schülerzahl gesunken sei, wolle man auch die zweite Teilzeit-Kraft behalten, um eine sichere Betreuung zu gewährleisten. Der Schlüssel vom Land, der ab 25 Kindern eine zweite Kraft vorsieht, „ist nicht nur sportlich, sondern unrealistisch“, so Manfred Knauber (CDU).

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