Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Diskussionen gehen in die nächste Runde

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Pläne für das DBK-Gelände haben in Kandel stets für Unruhe gesorgt. Daran wird sich so schnell nichts ändern.

Lange Zeit war die Firma DBK (David&Baader) ein wichtiger Gewerbesteuerzahler in Kandel. Heftige Diskussionen gab es unter anderem, als eine Erweiterung geplant wurde. Das ist vorbei. Mit dem Aus für den Ofenbau ist die Geschichte von DBK in Kandel beendet. Während das Unternehmen auch nach dem Umzug nach Rülzheim das K für seinen Gründungsort im Namen trägt, wird in der Bienwaldstadt um die Zukunft für die Fläche gerungen.

Dabei hatte der Stadtrat kaum eine andere Wahl, als den Plänen der S-Baugrund zuzustimmen. Andere Investoren hätten vielleicht Projekte in der Schublade, die vom Bebauungsplan gedeckt wären. Die Stadt wäre dann aber gar nicht im Boot. Eine Wohnbebauung ist an dieser Stelle die beste Lösung, auch wenn damit alte Wunden aufgerissen werden.

Nun wird also bald wieder diskutiert, über die Gestaltungsmöglichkeiten der Anwohner in den Unterkandeler Krautgärten und über die Zukunft der Umgehungsstraße. Und ganz ohne DBK gehen die Diskussionen rund um das Areal in eine neue Runde.

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