Kommentar Bürgermeisterwahl: Offenes Rennen

Nach der Wahl in der Bienwaldhalle. Aber in zwei Wochen werden erneut Stimmen ausgezählt.
Nach der Wahl in der Bienwaldhalle. Aber in zwei Wochen werden erneut Stimmen ausgezählt.

Wer ab Juli 2024 an der Spitze der Stadt Wörth steht, ist völlig offen. Der Sieger des ersten Wahlgangs heißt Steffen Weiß.

Wenn es an diesem denkwürdigen Wahlsonntag in Wörth einen Sieger gibt, dann heißt er Steffen Weiß. Die Freien Wähler haben bei der Stadtratswahl 2019 gerade einmal 6,7 Prozent der Stimmen bekommen, aber ihr Kandidat holt bei der Bürgermeisterwahl stolze 33,3 Prozent. Natürlich ist die Wahl des Stadtoberhaupts eine Personenwahl, Parteizugehörigkeiten spielen da kaum eine Rolle. Ganz offensichtlich ist es Weiß gelungen, die richtigen Themen zu setzen und vor allem: seine Wähler zu mobilisieren. Ganz anders sieht es bei Dennis Nitsche aus. 36,3 Prozent der Stimmen sind für den Amtsinhaber eine große Enttäuschung. Ein echter Denkzettel.

Bei der Stichwahl in zwei Wochen werden die Karten neu gemischt. Das Rennen scheint dabei völlig offen. Entscheidend wird sein, wem es besser gelingt, seine Wähler zu mobilisieren Zu hoffen ist, dass die Wahlbeteiligung dann höher liegt als dieses Mal, denn 45,7 Prozent sind eine Enttäuschung.

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