Hatzenbühl Altes Schwesternhaus: Die Malteser sind zurück

Die neue Dienststelle der Malteser.
Die neue Dienststelle der Malteser.

Es ist wieder Leben im alten Gemäuer: Am 31. Mai haben die Malteser die Einweihung der Dienststelle im Schwesternhaus Hatzenbühl gefeiert.

Das Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte: Über 20 Jahren wurden dort Senioren im Zuge einer Tagespflege betreut. Erst von den Maltesern, dann von der Firma Hartenstein, in den vergangenen Jahren von der Dignicare Pflege Gmbh. Doch nach Kritik am Geschäftsgebaren des Betreibers von Seiten der Gemeinde und der Verbandsgemeinde – es ging vor allem um ausstehende Zahlungen – wurde die Tagespflege Ende April 2024 geschlossen. Zuvor hatte es Proteste der Mitarbeiter und der Besucher der Tagespflege gegeben.

Danach wurden verschiedene Ideen für eine künftige Nutzung des Gebäudes diskutiert. Nun sind also die Malteser wieder eingezogen. „Hier finden wir nicht nur funktionale Räumlichkeiten für die vielfältigen Dienste, sondern auch eine zentrale Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe brauchen oder sich ehrenamtlich engagieren möchten“, sagte der Jockgrimer Verbandsbürgermeister Karl Dieter Wünstel, zugleich Kreisbeauftragter der Malteser im Landkreis. Wünstel ermunterte alle, die die Malteser unterstützen wollen, dem neugegründeten Förderverein beizutreten. Die Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzieren unter anderem ehrenamtliche Projekte, die durch reguläre Zuschüsse nicht vollständig gedeckt sind.

In ihren Grußworten hoben Bundestagsabgeordneter Thomas Gebhart (CDU), Matthias Geist (stellvertretender Diözesanleiter) und Christian Betzel (Brand- und Katastrophenschutzinspekteur) die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hervor. Gemeinsamer Tenor war, dass dieses freiwillige Engagement das Rückgrat unserer Gesellschaft bildet.

Kontakt

Wer dem Förderverein der Malteser beitreten möchte, kann sich bei Bürgermeister Wünstel unter buergermeister@vg-jockgrim.de melden.

x