Grosskarlbach
Wofür die Ortsgemeinde ihr Geld ausgibt
Die Ortsgemeinde nimmt laut Plan 1,65 Millionen Euro ein und muss davon 1,06 Millionen an Kreis, VG und Kita-Zweckverband zahlen, weil diese Aufgaben für die Ortsgemeinde wahrnehmen. Mehr als 34.000 Euro gehen als Verlust in den Etat ein, weil das Baugebiet Marktberg nicht realisiert werden kann, aber schon Gutachtenhonorare und Grundstückskosten angefallen sind. Die Posten für Straßen und deren Beleuchtung summieren sich auf 68.000 Euro.
Beim Bürgerhaus stehen Einnahmen von 3900 Euro Ausgaben von 20.000 Euro gegenüber. Die Alte Dorfmühle bringt als Standesamtsaußenstelle bei Trauungen 9200 Euro im Jahr ein. Für die Dorferneuerung sollen im nächsten Jahr 13.000 Euro ausgegeben werden, für die Planungen zur Sportplatzverlegung 10.000 Euro. Die Vermietung zweier Wohnungen im Ortskern bringen 11.800 Euro ein, die Konzessionsverträge mit dem Gas- und Stromversorger 32.000 Euro.
Investitionen von Kita bis Haltestelle
Die teils zuschussfähigen Investitionen stehen haushalterisch auf einem anderen Blatt und machen eine weitere Kreditaufnahme nötig. Die wichtigsten Projekte 2022 sind: die Sanierung des Eckbachgewölbes in der Kändelgasse, die Unterbringung eines Backwarenladens im Alten Bahnhof, diverse Investitionen in den Kindergarten in Laumersheim, Konzeptarbeit für mehr örtlichen Hochwasserschutz, Anschaffung eines Geschwindigkeitsmessers und ein Wartehäuschen an der Bushaltestelle Osterberg.
