Dirmstein RHEINPFALZ Plus Artikel Radwegekonzept: Was für Dirmstein Vorrang hat

Wie käme man als Radfahrer gut und sicher durch die Verbandsgemeinde Leiningerland? Das hat ein Planungsbüro untersucht.
Wie käme man als Radfahrer gut und sicher durch die Verbandsgemeinde Leiningerland? Das hat ein Planungsbüro untersucht.

Eine sichere Verbindung nach Obersülzen hat für den Dirmsteiner Gemeinderat Priorität. Er war nach seinen Wünschen fürs Radverkehrskonzept gefragt worden.

Wer sich im Leiningerland auf dem Fahrrad fortbewegen will, hat oft unbequeme Strecken zu überwinden. Weicht er auf Straßen aus, kann das gefährlich sein. Deshalb soll ein sinnvolles Radwegenetz gesponnen werden. Die Verbandsgemeinde Leiningerland hat das in die Hand genommen, damit nicht jede der 21 Ortsgemeinden ihr eigenes Süppchen kocht und die Routen am Ende schlimmstenfalls nicht zusammenpassen. Im Oktober 2021 wurde für 47.000 Euro die Mobilitätswerk GmbH aus Dresden beauftragt, ein Konzept für das gesamte Verwaltungsgebiet zu erstellen.

Die empfohlenen Maßnahmen – unter anderem der Bau neuer Streckenabschnitte, das Freigeben von Wirtschaftswegen, die Reparatur von Schäden, die Anpassung der Beschilderung sowie das Anlegen von Fahrradparkplätzen – sind jedoch bislang nicht umgesetzt worden. Grund ist, dass die Finanzierung zu den Freiwilligen Leistungen zählt und die angespannte Haushaltslage der Ortsgemeinden solche Ausgaben nicht zulässt. Nachdem der VG-Rat am 20. April den 18 Jahre lang geplanten Radweg Leiningertal aufgegeben hat, soll nun alternativ das vom Mobilitätswerk erarbeitete Konzept weiterverfolgt werden. Jeder Gemeinde werden die Vorschläge in ihrem Bereich zur Priorisierung vorgelegt.

Mehr als 40 Verbesserungsvorschläge

Der Dirmsteiner Gemeinderat hatte kürzlich einen Katalog mit mehr als 40 Maßnahmen vor sich. Sie reichen von roten Furtmarkierungen über Oberflächenausbesserungen bis zum Bau von Querungshilfen. Die Verwaltung hatte um die Nennung von drei Projekten gebeten, die auf Förderfähigkeit geprüft werden sollen.

Wie Ortsbürgermeister Jens Schlüter (ID) auf Anfrage berichtet, hat sich der Rat mit dem Thema nicht lange aufgehalten. Nachdem der Bau des Radwegs Richtung Gerolsheim ja vom Landkreis angegangen werde, erscheine es dem Gremium am wichtigsten und sinnvollsten, dass eine sichere Radwegverbindung nach Obersülzen, also in etwa parallel zur L453, geschaffen werde, so Schlüter. Dies werde man der Verbandsgemeinde so übermitteln.

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