Elmstein Beschwerlicher Winterdienst in Stichstraßen: Ist ein Unimog die Lösung?
Die Zufahrten zu den Elmsteiner Annexen Erlenbach, Röderthal und Schwarzbach sind Teile von Landes- beziehungsweise Kreisstraßen, auf denen der Landesbetrieb Mobilität (LBM) für den Winterdienst zuständig ist. Seit dem vergangenen Winter kümmere sich der LBM nicht mehr um den Winterdienst auf den Zufahrten, sagt Ortsbürgermeister Rene Verdaasdonk (SPD). Es sei mitgeteilt worden, dass die Streu- und Räumfahrzeuge nur noch mit einem Fahrer und nicht mehr mit einem Beifahrer unterwegs seien. Deshalb gebe es bei Bedarf keinen Einweiser mehr – und ohne Einweiser dürften die Fahrzeuge trotz Rückfahrkamera nicht rückwärtsfahren. Das ist bei den Zufahrten nach Erlenbach, Röderthal und Schwarzbach aber nötig, da sie Stichstraßen sind und Wenden für große Fahrzeuge schwierig ist.
In der jüngsten Gemeinderatssitzung erinnerte Verdaasdonk daran, dass der LBM die Gemeinde vor dem vergangenen Winter aufgefordert habe, in diesen Stichstraßen den Winterdienst zu übernehmen. Er habe daraufhin angefragt, was für Geräte nötig sind und wer die Kosten übernimmt. Der LBM habe sich daraufhin längere Zeit nicht gemeldet. Nun habe der LBM angeboten, der Gemeinde einen Unimog mit Schneeschippe und Streugerät zu verkaufen. Der Rat war sich einig, dass Verdaasdonk erstmal klären soll, ob die bei der Kreisverwaltung Bad Dürkheim angesiedelte Kommunalaufsicht den Kauf genehmigen würde. Falls sie zustimmen sollte, soll mit dem LBM über den Preis verhandelt werden.