Kaiserslautern Zur Sache: Der Warnstreik und seine Auswirkungen

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Bei Opel und GKN Driveline haben sich gestern nach Angaben der IG Metall rund 3000 Beschäftigte am Warnstreik beteiligt. Alle Streikenden konnten sich nach den beiden Kundgebungen ihre Streikkarte am provisorischen Streikbüro, einem angemieteten Bus, abholen. Alexander Ulrich, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Kaiserslautern, erklärte: „Das ist in diesem Jahr ganz neu. Auf der Streikkarte steht ein Code, den man zum Einloggen auf unsere Internetseite braucht. Dann wird das Streikgeld auf das Konto überwiesen.“ Die Höhe der jeweiligen Streikunterstützung richte sich nach der Höhe der Gewerkschaftsbeiträge und der Länge der Gewerkschaftszugehörigkeit, schilderte Ulrich. Die Opel-Werksführung gab sich gestern auf RHEINPFALZ-Nachfrage zugeknöpft: „Während des von der IG Metall ausgerufenen Warnstreiks ruht im Werk Kaiserslautern die Fertigung. Wir haben Lösungen erarbeitet, um flexibel auf diese Situation reagieren zu können. Die Arbeit wird nach Beendigung des Streiks normal wieder aufgenommen.“ Wie sich der Streik – finanziell und im Betriebsablauf – auswirkt, wollte Opel ebenfalls nicht kommentieren: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns zu den Auswirkungen des Warnstreiks nicht äußern.“

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