Kaiserslautern Zahlen und Fakten rund um die Energiewende in Kaiserslautern

2023 haben die SWK den Unternehmensbereich Erneuerbare Energien aus der Taufe gehoben.
2023 haben die SWK den Unternehmensbereich Erneuerbare Energien aus der Taufe gehoben.

Elektrobusse: Bis 2026 wollen die SWK 16 Elektrobusse in die Flotte aufnehmen. Geld dafür kommt vom Bund, laut SWK rund 3,3 Millionen Euro, was etwa 60 Prozent der Kosten entspreche. Bis 2030 soll rund zwei Drittel der Flotte elektrifiziert sein. Die ersten E-Busse sollen Ende 2025 durch Kaiserslautern fahren.

Ladeinfrastruktur: Die SWK haben in der Region nach eigenen Angaben 164 Ladepunkte, 45 davon in Kooperationen mit Firmen oder Behörden. Bis 2030 sollen rund 230 Ladepunkte dazukommen.

E-Car-Sharing: Die SWK hat mit „Emil – Elektromobilität für Lautern“ ein Projekt mit E-Fahrzeugen aufgesetzt, die von registrierten Kunden genutzt werden können. Aktuell gehören zur Flotte zwei BMW i3, drei Opel Corsa-e, ein Hyundai IONIQ, zwei VW e-Golf und ein Renault Zoe. Seit 2023 gibt es mit Waldfischbach-Burgalben den Standort außerhalb des Stadtgebietes. „Aktuell haben wir rund 2200 registrierte Nutzer, die 2023 mit Emil rund 150.000 Kilometer zurückgelegt haben“, teilen die SWK mit.

Fernwärme: Die SWK haben 279 Kilometer Rohrleitungen für Fernwärme verlegt, rund 2400 Gebäude werden versorgt – überwiegend Mehrparteienhäuser. Rund 8500 Kunden beziehen Fernwärme von den SWK.

Neuer Bereich: 2023 haben die SWK den Unternehmensbereich Erneuerbare Energien aus der Taufe gehoben. Zwei Projekte sind bereits am Laufen. In der Nordpfalz, bei Sippersfeld, entsteht ein Windpark mit vier Windrädern, in der Verbandsgemeinde Winnweiler soll ein Solarpark umgesetzt werden. Dazu wurde eine Gesellschaft für Quartiersentwicklung Winnweiler (QEW) gegründet. Ziel sei es, „den Ausbau regenerativer Energien voranzutreiben“.

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