Kaiserslautern Nach Brandanschlag: Malteser stellen neues Zelt auf

Nach dem Brandanschlag auf ein Zelt und Kälte-Iglus für Obdachlose haben die Malteser schnell für Ersatz gesorgt.
Nach dem Brandanschlag auf ein Zelt und Kälte-Iglus für Obdachlose haben die Malteser schnell für Ersatz gesorgt.

Nach dem Brandanschlag in der Nacht auf Donnerstag, bei dem auf der Pfarrwiese St. Martin ein Zelt mit mehreren Kälteiglus zur Übernachtung von Obdachlosen abgebrannt war, haben Mitglieder der „Malteser in der Westpfalz“ am Donnerstagnachmittag spontan reagiert und ein neues Zelt aufgestellt. Nach Angaben von Pfarrer Andreas Keller bietet das Zelt mit 40 Quadratmetern bis zu 15 Personen einen Schlafplatz. Keller ist selbst Mitglied der Malteser und Betreiber der „Pflasterstube St. Martin“, eine Einrichtung der Malteser zur medizinischen Versorgung von Wohnungslosen und Menschen ohne Krankenversicherung. Er spricht von einer Rekordzeit, in der die Malteser das Zelt aufgebaut hätten. Zusätzlich hätten sie eine Elektroheizung und Beleuchtung zur Verfügung gestellt. Sehr erfreut ist er über das Angebot der Stadt Speyer, ihm für die zerstörten Kälteiglus im abgerannten Zelt vorübergehend Ersatz-Iglus aus dem eigenen Bestand zur Verfügung zu stellen. Dankbar ist Keller auch Anke Henkel, der Vorsitzenden des Vereins „Herzenssache“ Kaiserslautern. Sie habe spontan Kleidung, Essen und Geschirr zur Verfügung gestellt. Gegenstände, die bei dem Brand zerstört wurden. Die Polizei wirft im Zusammenhang mit der Brandstiftung einem 50-Jährigen versuchten Mord in sechs Fällen vor. Das Feuer hat ein Zelt samt Kälte-Iglus komplett zerstört und ein weiteres in unmittelbarer Nachbarschaft in Mitleidenschaft gezogen.

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