Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Fragen klären – und handeln!

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Bei den geplanten Wachen von Feuerwehr und DRK geht es um viel Geld. Aber vor allem geht’s um die Sicherheit der Menschen in der Stadt.

Es ist seit Jahren bekannt: Die Feuerwehr kann gesetzlich vorgeschriebene Einsatzgrundzeiten nicht in allen Ecken des Stadtgebiets einhalten. Kaiserslautern ist in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen, und von der Feuerwache aus sind nicht alle Einsatzorte in zehn Minuten zu erreichen. Sollte es zu einer wirklichen Katastrophe kommen, bei der Menschen sterben, kann das für die Stadt zum Problem werden.

Das wurde im Rathaus erkannt, und seit Monaten schon wird über eine Neuaufstellung der Feuerwehr diskutiert. Das ist wichtig, wenn es um so hohe Bausummen und künftige Personalkosten geht, keine Frage. Aber es muss auch irgendwann eine Entscheidung fallen, damit es endlich an die Umsetzung geht. Auch beim Roten Kreuz, wo die Rettungsdienstmitarbeiter in der Augustastraße in Räumen sitzen, die zwar zweckmäßig sind, aber nicht mehr zeitgemäß.

In beiden Fällen – Feuerwehr und DRK – bescheinigen Fachbehörden, dass die Planungen bedarfsgerecht und maßvoll sind. Aber egal ob Feuerwehr oder Rettungsdienst: Die Menschen, die teilweise das eigene Leben riskieren, um in Not geratenen zu helfen, dürfen nicht wieder und wieder vertröstet werden. Das haben sie nicht verdient. Sie sollen sich auf die Einsätze konzentrieren können, schließlich geht es häufig wirklich um Leben und Tod.

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