Kaiserslautern
FCK-Heimspiel gegen Schalke: Was bei der Anreise zu beachten ist
Das ist die Ausgangslage
Wegen des Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) gibt es vom 24. bis 29. Januar massive Einschränkungen im Bahnverkehr. Davon betroffen sind auch Fußballfans, die zum Heimspiel des FCK anreisen. Etliche Züge fallen aus, Sonderzüge wird es keine geben. Der FCK rät seinen Anhängern „dringend von einer Anreise mit der Bahn ab“. Viele Fans werden daher mit dem Auto nach Kaiserslautern fahren. Das führt zu Verkehrsbeeinträchtigungen, fürchtet die Polizei, insbesondere weil das Spiel bereits um 18.30 Uhr angepfiffen wird. Anreise- und Feierabendverkehr fallen also zusammen.
Das sagt die Polizei
Mit knapp 48.000 Fans wird das Stadion ausverkauft sein. Das Traditionsduell gilt als „Risikospiel“, wie die Polizei mitteilt. Wegen des Bahnstreiks rechnet die Polizei „mit einem außergewöhnlich hohen Verkehrsaufkommen und dadurch bedingt mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen im gesamten Stadtgebiet“. Der Rat: Ausreichend Zeit für die Anreise einplanen und den Park-and-Ride-Service nutzen. Die Shuttle-Busse verkehren vom Uni-Gebiet und dem Parkplatz Schweinsdell aus, der von der A63 über die Abfahrt Sembach zu erreichen ist. Auf dem Parkplatz Schweinsdell wird laut Polizei ein Bereich für Fahrzeuge der Gästefans ausgewiesen. Auch auf dem Messeplatz kann geparkt werden. Weil dort bereits die Eisbahn aufgebaut ist, die am morgigen Samstag eröffnet wird, sind die Kapazitäten aber etwas eingeschränkt.
Die Polizei ruft dazu auf, nicht auf den Betzenberg zu fahren. Parkmöglichkeiten im Wohngebiet um das Stadion sind den Anwohnern vorbehalten, unterstreicht auch der FCK. Laut Polizei wird das Viadukt und der Elf-Freunde-Kreisel vor und nach dem Spiel für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Bereiche Barbarossastraße, Kantstraße, Zollamtstraße und Logenstraße sollten Autofahrer meiden, rät die Polizei, die den Verkehr mit Drohnen überwacht.
So sieht es beim Park-and-Ride-Verkehr aus
Die Stadtwerke bedienen wie üblich die Park-and-Ride-Parkplätze an der Schweinsdell und im Uni-Gebiet. Aufgrund der zu erwartenden hohen Auslastung fahren die Busse diesmal früher, spätestens ab 16 Uhr, informiert Klemens Strey, stellvertretender Bereichsleiter der Stadtwerke Verkehrs-AG (SWK). Bis eineinhalb Stunden nach Abpfiff bringen die Busse die Fans wieder zurück zu den Parkplätzen, „wir lassen niemanden stehen“, versichert Strey. Der ruft die Fans allerdings dazu auf Geduld mitzubringen. Denn nicht nur der Bahnstreik stellt die SWK vor Herausforderungen, sondern auch die Anpfiffzeit um 18.30 Uhr. „Zu dieser Zeit müssen wir auch noch die regulären Linien bedienen“, sagt Strey. „Wir haben alles im Einsatz, was geht“, auch Rentner, Mitarbeiter aus dem Innendienst und aus der Werkstatt werden hinterm Steuer sitzen. Dazu Busse der Dienstleister Schary und Imfeld. Die DB Regio Bus Mitte könne diesmal keine Fahrzeuge schicken, so Strey. Die zusätzlichen Busse hätte die SWK gut gebrauchen können. Strey geht davon aus, dass der Parkplatz Schweinsdell komplett ausgelastet sein wird. Sollte der Parkplatz voll sein, „werden die Fans zu den Parkplätzen Warmfreibad und Daennerplatz geleitet“, teilt Strey mit. Die Zuschauer sollten aber keinesfalls auf eigene Faust direkt zu den möglichen Zusatzflächen fahren. Ob diese überhaupt angefahren werden, entscheide sich am Abend kurzfristig im Bedarfsfall. Denn die zusätzlichen Halte würden nach dem Spiel den Rücktransport der Fans verzögern. Laut Strey rechnen die SWK damit, dass auch Gästefans die Park-and-Ride-Busse nutzen, eine Fantrennung in den Bussen sei nicht vorgesehen.
