Einwurf Erfahrung schlägt jugendlichen Drang

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In sehr ruhigen Bahnen verlief die Wahl der Grünen für die Bundestagskandidatur. Ein wirkliches Gerangel zwischen den beiden hatte wohl auch niemand erwartet. Es muss auch nicht immer die große Kampfkandidatur sein; die Possen in der K-Frage bei der Union genügen schon.

Das jugendliche Alter war kein Hinderungsgrund für die Kirchheimbolanderin, selbstbewusst und auch argumentativ durchaus überzeugend aufzutreten. Sie erntete etlichen Applaus für die Vorstellung ihrer Ziele. Tatsächlich gab sie sich sogar noch kämpferischer als der Lauterer.

Jener versuchte gar nicht erst, aufzutrumpfen, sondern blieb in seiner Rede ganz natürlich und sachlich, seinem ruhigen Naturell entsprechend. So setzten die Grünen vor Ort letztlich auf Erfahrung statt jugendlichen Drang. Kunte traf mit seinen Themen auch stärker die breite Masse als Pasuki. Der Realo-Zweig in der Partei war eindeutig vorherrschend.

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