Kaiserslautern „Eldorado für Heiterkeit und Frohsinn“
„Die Vorbereitungen zur traditionellen Schwedelbacher Zeltkerwe am kommenden Wochenende sind nahezu abgeschlossen“, weiß Ortsbürgermeister Dieter Hirsch, der sich freut, dass sich wieder 16 Straußbuwe und Straußmäd zusammengefunden haben, um den alten Brauch aufrecht zu erhalten. Der Dorfplatz in der Ortsmitte verwandelt sich für drei Tage wieder in ein Eldorado für Heiterkeit und Frohsinn. Dafür sorgen ein großes Festzelt, ein Kinderkarussell, eine Schießbude sowie ein Süßwaren-, Crêpes- und Pizzastand.
Der Startschuss der Kerwe fällt, im wahrsten Sinne des Wortes, am Samstag, 15.10., wenn auf dem Sportgelände der ESP die Kerwespiele der ersten und zweiten Mannschaft gegen Vogelbach ausgetragen werden. Gegen 19.30 Uhr wird die Band „Favorits“ das Zelt rocken. Die Gaststätte „Schnitzelhütte“ im Bürgerhaus lädt alle Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 16.10. ab 11.30 Uhr zum Mittagstisch ein. Um 13 Uhr setzt sich ein großer Kerweumzug mit vielen Zugnummern in Bewegung. Er beginnt in der Erzenhauerstraße und führt über die Hauptstraße zur Kollweiler Straße bis zum Dorfplatz. „Wir haben im letzten Jahr mit wenigen Zugnummern angefangen“, weiß Hirsch, „diesmal sind es schon mehr, wie etwa Guggemusik, Kindergarten, Sportverein, die Schlepper-freunde Föckelberg mit ihren Traktoren und der ein oder andere Ortsverein“. Gegen 14 Uhr wird Kerweredner Danny Künzel, assistiert von Mundschenk Simon Günther, skurrile Anekdoten aus dem Dorfleben zum Besten geben. Im Anschluss lädt der Sportverein zu Kaffee und Kuchen ins Festzelt. „Ab 19 Uhr ist dort Unterhaltungsmusik für die mittlere Generation angesagt“, berichtet Ortsbürgermeister Hirsch. „Der Kerwemontag ist das Highlight in Schwedelbach mit dem Frühschoppen, da geht richtig die Post ab“. So sei es durchaus möglich, dass der Frühschoppen nahtlos in den Dämmerschoppen übergehe. Die Partyband „Firma Holunder“, die vor allem bei der Jugend sehr beliebt sei, sorgt ab 12 Uhr für Stimmungsmusik. Über die Theke gehen unter anderem Leberknödel und Wellfleisch. Die Kerwe endet mit dem Heringsessen am Dienstagabend in der Schnitzelhütte. „Ich bin froh, trotz meines Alters noch ein gutes Verhältnis zu den „jungen“ zu haben“, sinniert Hirsch, „wir stellen so ziemlich alles gemeinsam auf die Beine. Wenn die Straußbuwe und Straußmäd wegfallen, dann ist das einfach keine Kerwe mehr“. |gem