Adventskalender „Carol of the Bells“: Eine Reise zurück in die Kindheit
In meiner Familie ist es, seit ich denken kann, eine Tradition, am Heiligabend direkt nach der Bescherung den Weihnachtsfilm „Santa Clause“ von 1994 zu schauen und dazu Vanilleeis mit heißen Kirschen zu essen.
Relativ am Anfang des Films fährt Tim Allen in der Rolle des Scott Calvin – der später zum Weihnachtsmann wird – am Abend vor Weihnachten eine verschneite Straße entlang zu seinem Zuhause, wo bereits sein Sohn auf ihn wartet. In dieser Szene ertönen die hohen Stimmen eines Chors, der „Carol of the Bells“ von Mykola Leontowytsch singt. Es werden Szenen eingeblendet, in denen Kinder sich begeistert Spielzeug in Schaufenstern anschauen und Passanten ihre letzten Einkäufe erledigen. Das ist der Punkt im Film, an dem mir als Kind wegen der Aufregung des vergangenen Tages oftmals schon die Augen zugefallen sind.
Eine Romantisierung der Weihnachtszeit
Jedes Mal, wenn ich „Carol of the Bells“ höre, werde ich also direkt in meine Kindheit zurückversetzt und komme so richtig in festliche Stimmung. Besonders wirkungsvoll ist es, wenn das Wetter eher nass-grau als verschneit ist und man sich die Weihnachtszeit mit diesem Lied etwas romantisieren kann.


