Kaiserslautern Bremerhöfer Gespräche: Diskussion über Zukunft der Gartenschau

Die Gartenschau bietet eine der größten Dinosaurier-Ausstellungen Europas.
Die Gartenschau bietet eine der größten Dinosaurier-Ausstellungen Europas.

Die Gartenschau braucht dauerhaft mehr Geld, um überleben zu können. In den nächsten Wochen soll dazu ein Konzept von Lebenshilfe und Stadt aufgesetzt werden. Im Rahmen der Bremerhöfer Gespräche lädt die CDU Kaiserslautern für Mittwoch, 15. April, um 18 Uhr dazu ein, über die Zukunft der Gartenschau zu diskutieren. Zu Gast im Landgasthof Bremerhof sind der emeritierte Professor Hans Stephan Wüst, einer der Väter der Gartenschau, sowie die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe Westpfalz, Kerstin Kührt, und der Lebenshilfe-Ehrenpräsident, Walfried Weber.

Die Gartenschau ging aus der ersten rheinland-pfälzischen Landesgartenschau im Jahr 2000 hervor. Mit ihr wurde das ehemalige industrielle Areal der Kammgarn-Spinnerei und des Schlachthofes in eine grüne Oase verwandelt. Städtebaulich ist sie zentraler Bestandteil der „grünen Schiene Lautertal“, einem 1992 ins Leben gerufene Entwicklungsprojekt, das die Stadt Kaiserslautern mit dem Landkreis über ein grünes Band verbindet.

Die Gartenschau ist laut CDU ein zentrales Wahrzeichen der Stadt, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ein Vorzeigeprojekt für Inklusion. Seit 2008 wird das Gelände von der Lebenshilfe Westpfalz als Inklusionsbetrieb geführt.

Mit einer der größten Dinosaurier-Ausstellungen Europas und der Weidenkirche auf dem Kaiserberg zieht sie jährlich tausende Besucher aus dem ganzen Land an und bietet weiträumige Erholungsflächen mit außergewöhnlichen Spielplätzen, etwa einem rollstuhlgerechten Mammut aus der Eiszeit.

Für 2026 hat die Stadt mit einem einmaligen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 550.000 Euro zusätzlich zum regelmäßig jährlich gezahlten Zuschuss in Höhe von 900.000 Euro die akute Gefahr der Schließung abwenden können. Dringend erforderlich ist aus Sicht der CDU nunmehr eine verlässliche Dauerfinanzierung.

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