Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel 750 Jahre Kaiserslautern: Wo gibt es die besondere Weihnachtskarte?

Will mit ihrer Weihnachtskarte auch auf eine weitere Gelegenheit zum Feiern aufmerksam machen: Ute Speyerer-Gauda.
Will mit ihrer Weihnachtskarte auch auf eine weitere Gelegenheit zum Feiern aufmerksam machen: Ute Speyerer-Gauda.

Nicht mehr lange und Kaiserslautern feiert ein großes Jubiläum. Anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt hat sich Ute Speyerer-Gauda eine nette Idee einfallen lassen.

Sie hat eine Weihnachtskarte kreiert, die gleichzeitig auf das Stadtjubiläum aufmerksam macht und zum Mitfeiern einlädt. Frohe Gesichter sind es, die sich für einen Besuch des großen Stadtfestes stark machen. Angeführt wird die Schar der Repräsentanten von einem gekrönten Haupt, das symbolisch mit dem Rathaus unterm Arm an die Verleihung der Stadtrechte erinnert. Weitere Figuren repräsentieren mit Symbolen Pfalztheater, Kammgarn, Kunst und Kultur. In guter Gesellschaft finden sich Fußball, Gartenschau, Humbergturm und Waschmühle. Orte, die die Lauterer in ihr Herz geschlossen haben, die zu ihrer Stadt und ihrem Leben gehören.

„Mir waren die Menschen wichtig“, sagt Speyerer-Gauda. Nicht zu vergessen auf der Karte: das Stadtwappen mit dem Fisch. Und dann ist da noch das Transparent, mit dem das Stadtoberhaupt auf die Feier aufmerksam macht: „2026 - 750 Jahre Kaiserslautern – Kommt vorbei! Wir feiern das ganze Jahr.“ Alle gemeinsam laden sie zum Stadtjubiläum ein. Ein QR-Code auf der Rückseite der Karte führt zum Veranstaltungskalender der Stadt.

Das Motto der Künstlerin: Schmunzeln statt runzeln

So wie sich Speyerer-Gauda auf die Festlichkeit freut, strahlen auch die Gesichter der Figuren auf der Karte. „Schmunzeln statt runzeln“, ein Motto, das sich die Künstlerin seit vielen Jahren zu eigen macht und das sie auf ihren Weihnachtskarten in den vergangenen Jahren visualisiert hat. Und immer stehen dabei die Menschen im Mittelpunkt. Sie verschicke Grüße zum Weihnachtsfest und zum neuen Jahr noch mit Karten und nicht per Handy. Es werde ihresgleichen geben, gibt sich die Sozialarbeiterin zuversichtlich, dass ihre Karte nachgefragt wird..

750 Karten hat sie drucken lassen. Erhältlich sind die Grußkarten bei der Tourist Information und beim Stadtteilbüro des Arbeits- und sozialpädagogischen Zentrums in der Königstraße 93. Wer Speyerer-Gauda kennt, weiß um ihre künstlerische Ader. Dieser hat sie bereits Ausstellungen mit Keramik, Aquarellen und Kunstkarten zu verdanken. Früher war es der Sport, dem sie mehr Zeit gewidmet hat. „Zwischenzeitlich hat die Kunst den Sport ersetzt“, sagt sie.

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