Grünstadt Zur Sache: Vorerst keine abbaubaren BASF-Ampullen

Die Pheromonprodukte des Chemieunternehmens BASF in Ludwigshafen wirken nur, wenn der Wirkstoff über einen längeren Zeitraum gleichmäßig abgegeben wird. Eine Änderung von Typ und Farbe des derzeit verwendeten Kunststoffs beeinträchtige die Wirksamkeit, informiert auf Anfrage die BASF-Abteilung Agricultural Solutions. In der Gebrauchsanleitung würden Hinweise zur Beseitigung der Dispenser gegeben, die über die autorisierten Sammelstellen des Entsorgungssystems Pamira erfolge. Behauptungen, die Ampullen seien früher als biologisch abbaubar bezeichnet worden, widerspricht die Abteilung. „Nein, die Behälter bestehen schon immer aus einem speziell entwickelten Kunststoff“, heißt es in ihrer Pressemitteilung. Die BASF habe Versuche mit biologisch abbaubaren Materialen durchgeführt, die aber bisher keine befriedigenden Ergebnisse gezeigt hätten. Man Forsche „weiterhin an innovativen Lösungen im Bereich der Pheromondispenser“.
