Grünstadt Zur Sache: Personaldienstleister

Einen bedeutenden Stellenwert bei der Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt messen Arbeitsagentur und Jobcenter den Personaldienstleistern bei. Insgesamt mehr als 60.000 Menschen aus den acht nichteuropäischen Asylherkunftsländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) seit Juli 2016 eine Beschäftigung bei einer Zeitarbeitsfirma aufgenommen. Im Zeitraum zwischen September 2017 und August 2018 bekamen insgesamt 29.600 Schutzsuchende eine Stelle bei einem Personaldienstleister. Eine Aufschlüsselung nach Bundesländern und Landkreisen gibt es nicht. Obwohl keine konkreten Zahlen für den Landkreis Bad Dürkheim dazu erhoben werden, könne man positive Effekte spüren: „Auch wenn die Menschen vielleicht nur befristet angestellt sind, bekommen sie doch die Gelegenheit, sich zu erproben“, sagt Anke Spittka, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit Landau. Dies kann Sylvia David, Geschäftsstellenleiterin des Jobcenters Deutsche Weinstraße, die auch zuständig für das Grünstadter Jobcenter ist, bestätigen. Im Landkreis Bad Dürkheim gebe es fünf Zeitarbeitsfirmen. „Da gibt es auffällig viele Übernahmen von Geflüchteten“.
