Frankenthal
Weihnachtsmarkt-Sperren im Geschenk-Look: Frankenthal setzt jetzt auf Löwenbanner
Das Schwarz hat ausgedient. Die mobilen Sperren, die die Zufahrten zum Weihnachtsmarkt in Frankenthal absichern sollen, haben ein neues Gewand erhalten: Sie sind nun in Banner gehüllt, auf denen der Frankenthaler Löwenkopf in mehrfacher Ausfertigung zu sehen ist. Damit wirken die mit Wasser gefüllten Container freundlicher und heller als noch zu Beginn des Weihnachtsmarkts.
Nachdem es an der Optik Kritik gegeben hatte, stellte die FWG-Fraktion für die jüngste Stadtratssitzung eine Anfrage an die Verwaltung, ob es Überlegungen gebe, bei der Gestaltung der Zufahrtssperren „noch etwas nachzulegen“. Die Antwort kann in der Innenstadt begutachtet werden.
Ein schwarzes Unterkleid
Die schwarzen Hüllen, mit denen die Container überzogen wurden, sind weiterhin vorhanden. Sie sind sozusagen das Unterkleid. Wie die Stadt auf Nachfrage der RHEINPFALZ mitteilt, erfüllen sie eine wichtige Funktion: Sie sollen vor Frost schützen. Um diese Hüllen wurden jetzt die Banner gewickelt, damit die mobilen Sperren schmucker wirken.
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Für die Verwaltung stellte sich die Frage, welche Lösung in der Deko-Frage schnell umzusetzen ist und bei der auch angesichts der Haushaltslage das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt. Mit den Löwenköpfen hofft die Stadt, diese Lösung gefunden zu haben, schließlich haben die Banner auch die Anmutung von Geschenkpapier. Die roten Schleifchen, die von Anfang an die Sperren geziert haben, sind dort weiterhin angebracht. Jedenfalls, solange sie nicht beschädigt wurden oder abgefallen sind.
Die Krux mit den Warnbaken
Auch die Warnbaken, die vor den Containern aufgestellt wurden und bei den Frankenthalern für Gesprächsstoff sorgten, waren im Rathaus Thema, wie eine Sprecherin der Stadt sagt. Als offizielle Verkehrszeichen zeigen die Baken an, dass die Straße hier gesperrt ist.
„Damit eine Straße rechtlich gültig gesperrt ist, müssen diese Verkehrszeichen vorhanden sein. Andererseits wäre die Sperrung versicherungsrechtlich problematisch und im Schadensfall haftungsrelevant“, erklärt die Sprecherin. Somit bestehe auch keine Möglichkeit, die Container unauffälliger abzusichern.