Frankenthal Stadt setzt auf Linien 462 und 465 zusätzliche Schulbusse ein
Als Reaktion auf die häufig überfüllten Busse und mit Blick auf das erhöhte Infektionsrisiko hat der Stadtrat einstimmig beschlossen, auf den Linien 462 und 465 für den Schülertransport zwei zusätzliche Fahrzeuge – vorerst befristet bis zum Jahresende – einzusetzen. Das Land übernimmt 90 Prozent der Kosten, der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf 3200 Euro. Wegen des hohen Bedarfs soll ein dritter Bus beantragt werden.
Das Problem sei schon zu Beginn der Sommerferien bekannt gewesen, andere Kommunen hätten bereits im September reagiert, kritisierte Monika Reffert (SPD). Die Schulen und Eltern hätten sich nicht gemeldet, erklärte Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU). Die Verwaltung sei daher von sich aus tätig geworden. Christian Baldauf (CDU) wies darauf hin, dass es sich um eine Landesaufgabe handele. „Die Stadt kann nur das tun, was das Land erlaubt.“ Es würden noch immer viel zu wenige Busse eingesetzt. David Schwarzendahl (Linke) bezeichnete überfüllte Busse als lebensgefährlich. Von einem absolut richtigen Schritt sprach Thomas Börstler (FDP). Ein gestaffelter Unterrichtsbeginn könnte die Situation entzerren, meinte Hartmut Trapp (AfD).