Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Silvesternacht in Frankenthal: Polizei zeigt verstärkt Präsenz

Feuerwerk in der Silvesternacht: Die Polizei kündigt für den Jahreswechsel auch in Frankenthal verstärkte Kontrollen an.
Feuerwerk in der Silvesternacht: Die Polizei kündigt für den Jahreswechsel auch in Frankenthal verstärkte Kontrollen an.

Wie friedlich wird der Jahreswechsel? Die Polizei kontrolliert verstärkt, der kommunale Vollzugsdienst ist dagegen an Silvester und Neujahr nicht im Einsatz. Warum das so ist.

Viele Menschen können nur an einem Tag im Jahr kaum erwarten, dass es Mitternacht wird: in der Silvesternacht. In den vergangenen Jahren ist der Jahreswechsel in Frankenthal überwiegend friedlich verlaufen, teilt die Polizei auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. In der Stadt habe es keine Orte gegeben, an denen ein besonderes Einschreiten der Beamten erforderlich gewesen wäre.

In der Silvesternacht will die Polizei in der gesamten Vorderpfalz verstärkt Präsenz zeigen. Für Frankenthal bedeutet das: ein genauer Blick auf Bereiche, in denen traditionell viele Menschen zusammenkommen, um gemeinsam zu feiern.

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Stadt will Lage im Blick behalten

Der kommunale Vollzugsdienst (KVD) der Stadt wird an Silvester und Neujahr – wie bereits an Heiligabend – nicht im Einsatz sein. Frankenthals Bürgermeister Bernd Knöppel (CDU), nennt als zuständiger Ordnungsdezernent dafür zum einen personelle Gründe. Zum anderen habe die Erfahrung gezeigt, dass es in Frankenthal zuletzt ruhig geblieben sei.

Ob der KVD auch zum Jahreswechsel 2026/2027 nicht im Einsatz sein wird, hänge von der „Lageentwicklung“ ab, also auch von den Erfahrungen der kommenden Silvesternacht. Darüber werde man im neuen Jahr beraten. Auch in einigen anderen Städten mit mittlerer Größe, beispielsweise Zweibrücken, werden die Ordnungsbehörden an Silvester nicht im Einsatz sein.

Frankenthaler, die etwa wegen übermäßiger Böllerei in der Nachbarschaft Hilfe benötigen, können sich an Silvester und Neujahr an die Polizei wenden. Ab Freitag, 2. Januar, sind Mitarbeiter des KVD wieder im Dienst. Zu erreichen sind sie unter der Nummer 0171 3303928.

Besonders viel Knallerei im Süden der Stadt?

In sozialen Medien hatten Anwohner unter anderem am Montag kritisiert, im Frankenthaler Süden sei in den vergangenen Stunden besonders heftig geböllert worden – etwa rund um den Albrecht-Dürer-Ring sowie in der Hans-Purrmann- und der Paul-Klee-Straße. Nach Angaben Knöppels waren er und der KVD am späten Montagabend vor Ort, hätten zu diesem Zeitpunkt jedoch nichts feststellen können.

Grundsätzlich gilt: Das klassische Silvesterfeuerwerk für den Gebrauch im Freien darf von Privatpersonen genehmigungsfrei nur am 31. Dezember und am 1. Januar gezündet werden. Wer sich nicht daran hält, begeht in der Regel eine Ordnungswidrigkeit und riskiert ein Bußgeld.

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