Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Schüler-Diskussion zur OB-Wahl: Mitmachen, mitbestimmen

Etwas mehr als 100 Zwölftklässler wollten die vier OB-Kandidaten von CDU, SPD, FWG und Grünen am Mittwoch im Karolinen-Gymnasium
Etwas mehr als 100 Zwölftklässler wollten die vier OB-Kandidaten von CDU, SPD, FWG und Grünen am Mittwoch im Karolinen-Gymnasium live erleben.

Nur meckern oder sich zu wenig beachtet fühlen: Das reicht nicht. Wer mitreden will, muss selbst aktiv werden. Wie, das hat das Karolinen-Gymnasium in Frankenthal mit seiner Podiumsdiskussion zur OB-Wahl am Mittwoch gezeigt.

Gut informiert, kritisch und auf erfrischende Weise unerschrocken haben die Zwölftklässler aus dem Sozialkunde-Leistungskurs den vier OB-Kandidaten auf den Zahl gefühlt. Immer dann, wenn die Schüler nachgefasst, um konkrete Beispiele jenseits der Politiker-Monologe gebeten haben, wurde es spannend. Die Jugendlichen haben deutlich gemacht, dass sie bereit sind, zuzuhören und mitzureden – und nicht mit Phrasen abgespeist werden wollen. Das Abstimmungsergebnis sollten die Parteivertreter zum Anlass nehmen, sich selbst zu hinterfragen, ob es ihnen ausreichend gelingt, ihre Botschaften zu vermitteln.

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