Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Ponyreiten: Klare Haltung statt Paragrafen

Welches Angebot es auf dem Weihnachtsmarkt gibt, diese Entscheidung sollte die Stadt bewusst treffen.
Welches Angebot es auf dem Weihnachtsmarkt gibt, diese Entscheidung sollte die Stadt bewusst treffen.

Bei der Frage, ob Ponyreiten auf Veranstaltungen in Frankenthal künftig erwünscht ist, geht es um mehr als Verbote. Es geht darum, für welche Werte eine Stadt steht.

Die Argumentation, mit der Befürworter für eine Fortführung des umstrittenen Ponykarussells eintreten, ist – gelinde gesagt – befremdlich. Es gibt beileibe bessere Orte, wo Kinder Kontakt mit Tieren pflegen können. Ob Kunden das Angebot wünschen, werden die nächsten Wochen zeigen. Doch der Stadt steht es gut an, selbst über die Gestaltung ihres Weihnachtsmarkts zu entscheiden. Dürftig ist die Rolle des zuständigen Bürgermeisters in der Debatte. Statt klare Haltung zu zeigen, verschanzt sich Bernd Knöppel (CDU) hinter Verwaltungsvorschriften. Von einem, der Oberbürgermeister werden will, dürften die Bürger mehr erwarten.

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