Der Gegner der TG RHEINPFALZ Plus Artikel Münchner SC nimmt Favoritenrolle gerne an

Beim letzten Gastspiel des Münchner SC auf dem Jahnplatz im Oktober 2020 bekam TG-Keeper Oliver Scharfenberger viel zu tun. Die
Beim letzten Gastspiel des Münchner SC auf dem Jahnplatz im Oktober 2020 bekam TG-Keeper Oliver Scharfenberger viel zu tun. Die TG verlor 1:2.

Keine Frage: Wer nur am Grünen Tisch den Aufstieg verpasst und etliche Jugendnationalspieler in den eigenen Reihen hat, der will in dieser Saison versäumtes nachholen. Deshalb nimmt Patrick Fritsche, Trainer des Münchner SC, die Rolle des Favoriten auch klaglos an. „Die Rolle wollen wir haben, in der fühlen wir uns wohl.“ Der Aufstieg solle jetzt auf dem Feld eingetütet werden.

Nach dem unglücklichen Ende der vergangenen Spielzeit habe der MSC erst mal eine längere Trainingspause eingelegt. „Ich war auch sehr kulant, was Urlaub angeht“, sagt Fritsche. Darum gehe es nach der kurzen Vorbereitung jetzt erst mal darum, die richtige Form zu entwickeln.

„Jugend forscht“

Doch die Saison fängt am Samstag an. Und Fritsche hat eine junge Truppe, die künftig ohne Alexander Inderthal auskommen muss. Bei den Ecken und im Sturm will Fritsche die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen. „Wir haben ein so junges Team. Ich denke, wir sind eine der spannendsten Mannschaften der Liga“, sagt Fritsche. „Jugend forscht“ nennt er sein Projekt. Bändigen würde er seine junge Truppe aber nie. „Es geht eher darum, die Energie in die richtigen Bahnen zu lenken.“

Er freut sich auf das Spiel gegen die TG Frankenthal. Zum einen, weil endlich wieder gespielt wird, zum anderen, weil die TG ein Team sei, das Lust aufs Spiel hat. „Spannend wird, wie sie den Abgang von Johannes Gans verkraften.“ Fritsche geht von einem klassischen Auftaktspiel aus. „Für die Zuschauer wünsche ich mir ein 4:3, für mich ein 4:1“, sagt er und lacht. Der MSC will die Partie auf seinem Youtube-Kanal live übertragen.

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