Frankenthal
Lkw-Parken Am Römig: Stadt setzt Betonblöcke
Im westlichen Teil der Straße entlang des Firmengeländes des Versandhändlers Amazon bis zum Zentrallager der BASF wurden solche Betonblöcke bereits platziert. Darüber informierte Matthias Schwarz von der Straßenverkehrsabteilung vergangene Woche den Ortsbeirat Eppstein. Nun sollen auch die eigentlich für Personenwagen vorgesehenen Buchten im Abschnitt zwischen der Einfahrt zum Industriegebiet bis zur Abbiegung Richtung Norden begrenzt werden. Die Absperrpfosten, die vor Monaten eingesetzt wurden, seien teilweise herausgerissen oder umgefahren worden, berichtete Schwarz. In beiden Abschnitten handele es sich um etwa zehn Buchten, die nun so umgestaltet werden, dass zwischen die Betonklötze keine Lastwagen mehr passen.
Durch das Rangieren der Lastwagen in den auch bisher für sie zu engen Buchten sei es in der Vergangenheit immer wieder zu Beschädigungen gekommen. Schilder seien umgefahren worden, im Gebiet sei es zu Müllansammlungen gekommen, Bäume und andere Pflanzen sowie das Pflaster seien beschädigt worden, schilderte Schwarz. Verhindert werden soll mit der Platzierung der Beton-Legosteine zudem, dass Lastwagenfahrer, die die Parkplätze in dem Industriegebiet von der nahen Autobahn aus ansteuern, dort ihre längeren Ruhepausen verbringen.
OB Hebich: Firmen begrüßen Maßnahme
Alle ansässigen Firmen hätten sich positiv zu der neuen Gestaltung der Zufahrtsstraße geäußert, sagte Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) in der Ortsbeiratssitzung.
„Das sind nicht alles Amazon-Fahrzeuge“, hatte Hebich auf Anfrage der Grünen/Bündnis 90 in einer Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses schon Ende April gesagt. Bei einer nicht repräsentativen RHEINPFALZ-Stichprobe an einem Samstagnachmittag Anfang April hatte sich allerdings ein anderes Bild ergeben. Alle befragten Fahrer auf den Parkflächen Am Römig gaben damals an, dass sie für Amazon unterwegs seien. Auch die Stadt habe mittlerweile, wie im April angekündigt, untersucht, wer aus welchem Grund die Parkmöglichkeiten nutzt, heißt es auf RHEINPFALZ-Nachfrage. Die Ergebnisse seien allerdings noch nicht ausgewertet. Wann sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden, sei nicht bekannt.